„Die japanische Armee besetzte die damalige, chinesische Hauptstadt Nanjing vom 13. Dezember 1937 sechs bis sieben Wochen lang. Während der Besetzung ereignete sich ein Massaker mit 300.000 chinesischen Opfern.“ 

 

Während der sechs- bis siebenwöchigen Besetzung von Nanjing durch die japanische Armee, war ein internationales Schutzzone-Komitee gebildet, bestehend aus 15 Mitgliedern (7x Amerikaner, 4x Briten, 3x Deutschen und 1x Däne; der Vorsitzende = John Rabe).

In der Schutzzone lebten alle chinesischen und westlichen Zivilisten. Weil das Schutzzone-Komitee an die chinesische Zivilbevölkerung Nahrungsmittel regelmäßig verteilte, wusste es ihre genaue Anzahl. Sie war ca. 200.000 zu Beginn und ca. 250.000 am Ende der japanischen Besetzung.

Das Komitee listete jeden Tag alle verbrecherischen Taten der japanischen Soldaten (nicht verifizierte Angaben von Chinesen) auf und reichte sie bei der Vertretung des japanischen Außenministeriums ein.  Es gab während der japanischen Besetzung insgesamt 973 Verbrechen (49x Mord, 44x Verletzung, 390x Verschleppung, 311x Vergewaltigung, 179x Plünderung usw.). Auf der Liste stand ein Massaker niemals.   

Es befanden sich in dieser Zeit ca. 120 Zivilisten in Nanjing (japanische sowie westliche Journalisten, japanische Schriftsteller, Poeten, Kritiker, Schauspieler usw.). Keiner von Ihnen sah ein Massaker.

Ist es überhaupt möglich, innerhalb von ca. 7 Wochen 300.000 Menschen zu töten und die Leichen zu beseitigen, ohne von jemandem gesehen zu werden?

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  • Anfang 1938

    Japanischer Soldat und Kinder

  • Anfang 1938

    Japanische Soldaten und Bürger von Nanjing auf dem Markt

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Als die Sicherheitszone voll war, lebten wir in einem „menschlichen Bienenstock“ von 250.000 Flüchtlingen. Das war 50.000 mehr als wir erwartet hatten. (John Rabe, 8. Juni 1938, Ein Aufrufschreiben an Hitler)

[D. h.: Während der Besetzung durch die japanische Armee von 6 Monaten, nahm die Einwohnerzahl in Nanjing um 50.000 zu.]

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Am 22. September 1937 protestierten die USA, Großbritannien und Frankreich gegen den Luftangriff der japanischen Armee auf Nanjing als „wahllosen Angriff“. Laut der Schadensstudie von Dr. Smyth wurden die Bürger von Nanjing durch Luftangriffe und Beschuss getötet. Es gab jedoch keinen Protest gegen "Völkermord".

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 Die Diskussion darüber, ob es ein Nanjing-Massaker gab oder nicht, ist unfruchtbar. Zuerst ist es notwendig, die Opfer der Bürger von Nanjing zu bestimmen. Aber in den Aufzeichnungen der Sicherheitszone von Nanjing sind nur 7 Mordfälle (8 Opfer) mit den Namen der Opfer verzeichnet. Es gibt nur 26 Fälle (53 Opfer) mit unbekannten Namen. 

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Wenn man das Buch „Kriegsgeschichte von Nanjing nach Aussagen“ sorgfältig liest, steht darin nur „Hinrichtung von Tausenden von Kriegsgefangenen oder Versprengten“. Und das Urteil des Tokioter Prozesses lautet lediglich "Vernachlässigter Schutz von Bürgern".

[D. h.: kein Massaker von Bürgern]

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Die Hauptartikel der New York Times und der London Times im Dezember 1937 und im folgenden Januar sollten das Nanjing-Massaker gewesen sein.  Es wurde aber Tag für Tag berichtet, dass die amerikanische Jangtsekiang-Flotte „Panay“ versenkt und das britische Kanonenboot „Lady Bird“ angegriffen wurde.  Es gab keine Artikel über Gemetzel. 

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  • „Vollständiges Fotobuch der Vorfälle“ (Chinese / Shanghai Front) (Asahi-Zeitung, März 1938)

    „Nanjing-Eintritt-Zeremonie“ (17. Dezember 1937)

  • Foto: aufgenommen von Taketoshi Sato, 15. Dezember 1937

    aus Satos Notiz: „Am 15. Dezember war an der Ostseite der Zhongshan-Nord-Straße, d. h. in der Nähe der Nanjing-Sicherheitszone eine Verkaufsbude für Gyōza-Suppe geöffnet. Es war ein japanischer Soldat, möglicherweise als der erste Kunde.
    Es gab eine Demagogie, dass die Bürger von Nanjing von japanischen Soldaten geschlachtet worden wären. Aber die japanischen Soldaten und die Bürger hatten eine freundschaftliche Beziehung."

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 Timperley, der Reporter des Manchester Guardian, schrieb das Buch "Was ist Krieg = Massaker der japanischen Armee in China". Es gibt Hinweise darauf, dass er es für die zentrale Werbeabteilung der chinesischen Nationalpartei gegen Bezahlung schrieb.

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 In dem Urteil gegen General Matsui Ishine vom Tokyo-Prozess wurde nur erwähnt, dass er seine Pflicht zum Schutz der unglücklichen Bürger von Nanjing nicht erfüllt hatte. Die Ermordung der „Kriegsgefangenen und illegalen Kombattanten“ wurde nicht wegen Verbrechen angeklagt.

Das bedeutet, dass die Hinrichtung der „Kriegsgefangenen und illegalen Kombattanten“ gesetzmäßig war.

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Tagebuch und Memorandum von Dr. McCallum an der Universität Jinling (heute: Universitätsklinik Nanjing)

„Heute, am 31. Dezember, sah ich eine Menschenmenge, die sich auf der Nakayama-Straße versammelte. Später gingen sie mit Reis nach Hause, der von der japanischen Armee verteilt wurde. Es gab heute einige glücklichen Menschen.“

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„Die Verbrennung des Stadtteils in unmittelbarer Nachbarschaft der Nanjing-Mauer und der Dörfer in den östlichen Vororten von Nanjing wurde vom chinesischen Militär als militärische Maßnahme durchgeführt. Ob sie angemessen war oder nicht, können wir nicht entscheiden.“ (Professor Bates, Jinling Universität)

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 Diese Hinrichtung scheint für einige Leute „Barbarei“ zu sein. Aber ob sie tatsächlich „Verbrechen nach dem Kriegsvölkerrecht“ ist, kann man nicht wissen, weil die „rechtlichen Qualifikationen“ der hingerichteten Menschen unbekannt sind. Es ist deshalb nicht möglich zu entscheiden, ob die japanische Armee „kriminelle Aktivitäten“ begangen hat. Mit anderen Worten, es gibt keine Grundlage dafür.

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  • „Chinesische Vorfall-Illustrierte“ (Veröffentlicht am 27. Januar 1938)

    „Die Flüchtlinge im Flüchtlingsbezirk, die von grausamen, chinesischen Soldaten bedroht worden waren und sich vor Granaten gebangt hatten, erleichterten sich durch die japanische Besatzung.
    Darüber hinaus werden die Kinder mit Süßigkeiten gesegnet. Sie freuen sich sehr und wiederholen „Danke schön!““.

    Foto: aufgenommen vom Korrespondent Hayashi, 20. Dezember 1937

  • „Asahi-Fotozeitschrift“ (19. Januar 1938)

    „Die Kinder in Nanjing, die sich auf der Zhongshan-Straße um japanische Soldaten herum befinden, sind voller Freude. Auf dem Tisch rennen Spielzeuge von Autos und Panzern herum. Die Soldaten, die unschuldig wie ein neugeborenes Kind geworden sind, lachen auch zusammen und haben das Gefühl, dass sie mit ihren jüngeren Brüdern spielen würden.
    Das ist die Szene auf der Straße erst eine Woche später nach dem Einmarsch der japanischen Armee in Nanjing.“

    Foto: aufgenommen vom Korrespondent Hayashi, 20. Dezember 1937