Japan und China

Japan und China haben seit über 2.000 Jahren Kontakt, in guten und auch in schlechten Zeiten.
Japan hatte immer Sehnsucht nach China sowie Hochachtung vor China wegen seiner Kultur und spürte innerliche Verwandtschaft zu China.

Nach dem 2. Weltkrieg entstand 1949 die Volksrepublik China. Obwohl das neue China ein kommunistisches, Partei-diktatorisches Land ist, versuchte Japan seine freundliche Beziehung zu China aufrechtzuerhalten.

1949: Annektierung vom uigurischen Gebiet durch China mit Unterdrückung vom uigurischen Volk, die noch andauert.

1950: Invasion der chinesischen Armee in Tibet mit Massenmord und Menschenrechtsverletzung, die noch andauern.

1959 und 1960: Hungersnot wegen der misslungenen Politik von Mao Tse-tung und Naturkatastrophen (weit mehr als 30 Millionen Tote),
Ausgedehnte Militäraktion Taiwan gegenüber

1964: Gelungener Atomtest

1966: Große Proletarische Kulturrevolution, begleitet mit Vernichtung von Kulturgütern und Gemetzel (über 10 Millionen Menschen)

Seit 1970: Einseitige Behauptung von Besitzrecht für die Senkaku-Inseln bei Okinawa/Japan mit wiederholten Grenzverletzungen

1989: Tian’anmen-Massaker,
Kontrolle über Internet und Unterdrückung von Antiregierungsaktivisten, die noch andauern.

Seit 1992: Verstärkte, einseitige Behauptung von Besitzrecht für die Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer mit Bau von Gebäuden sowie Rollbahn

In Japan wächst tiefes Misstrauen gegen China. Japan hat sogar Angst vor der Expansionspolitik Chinas.